Potenzielle Schiedsrichter absolvieren Anwärterlehrgang beim KFV

Von Maik Werner (KFV-Pressewart)    

Mitten im Anwärterlehrgang stecken potenzielle Schiedsrichter in der Mecklenburgischen Seenplatte. Hierzu veranstaltet der Kreisfußballverband auch in diesem Jahr einen Lehrgang. An drei Wochenenden haben die Teilnehmer Zeit, eine Schiedsrichterlizenz zu erwerben.

„In diesem Jahr haben wir 18 Teilnehmer, die wir bestmöglich ausbilden wollen“, gibt Hans-Joachim Ladwig als Marschroute vor. Ladwig ist Mitglied des Bildungsausschusses und für das Lehrwesen der Schiedsrichter im Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte verantwortlich. „Leider haben wir in diesem Jahr, wie sonst fast immer, kein Mädchen dabei“, guckt der Verantwortliche in die Runde. Diese, das fällt auf, ist sehr jung. Viele Teilnehmer sind 14 Jahre alt oder gar jünger. Behandelt werden alle gleich. Es wird viel Theorie gepaukt, natürlich auch mit bewegten Bildern auf der Leinwand. „Die Regeln müssen beherrscht werden, ansonsten könnt ihr in der Praxis nicht bestehen“, untermauert Daniel Läser. Er ist u.a. Vorsitzender des Bildungsausschusses und selbst sehr erfahren an der Pfeife. Am Vortag pfiff Läser noch die Verbandsligapartie zwischen Pastow und dem Förderkader René Schneider.

Alle Teilnehmer machen diese Schiedsrichterausbildung freiwillig, um so ihren Verein zu unterstützen. Je nachdem wie hoch ein Team ligamäßig spielt, desto höher ist das Soll an Unparteiischen. Der FSV Malchin stellt mit fünf Anwärtern den stärksten Block, gefolgt von Burg Stargard, die mit drei potenziellen Schiedsrichtern angereist sind. Nach dem schriftlichen Regeltest mit insgesamt 30 Fragen wird deutlich, dass der Erwerb der Lizenz kein Selbstläufer ist. Es ist ruhig im Penzliner Bürgerzentrum, in dem die Ausbildung stattfindet - man sieht in viele grübelnde Gesichter. Nach der Auswertung durch Ladwig und Läser täuscht dieser Eindruck nicht. Viele Akteure haben hier noch Nachholbedarf, auch wenn es oft sehr knapp zuging. Erfreulich ist dennoch, dass Holger Denkert (Burg Stargard) die volle Punktzahl von 60 erreichte.

Schlag auf Schlag geht es weiter. Der elektronische Spielberichtsbogen wartet. In der heutigen Zeit ist er unabdingbar und zur Pflicht geworden. Wer am nächsten Wochenende alle Prüfungen gemeistert hat, wird zum Schiedsrichter bestellt. Zum Beginn gibt es vom KFV ein Starter-Paket. Hier sind u.a. Pfeifen und Karten enthalten. Zudem bekommen die Unparteiischen einen Mentor zugewiesen, denn aller Anfang ist schwer.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© 2018 Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.