Daniel Läser als Bildungsreferent und Futsalbeauftragter im KFV

Futsal – der etwas andere Hallenfußball

(ein Bericht von Maik Werner)        
Er erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Besonders wenn es draußen kalt wird, schlägt wieder die Stunde des Hallenfußballs. Doch auch hier gibt es Neuerungen. In aller Munde ist derzeit Futsal, eine vom Weltverband Fifa anerkannte Variante des Hallenfußballs.

Erst Anfang des Jahres wurde vom DFB eine Futsal-Nationalmannschaft gegründet. Im ersten offiziellen Länderspiel gegen den Dauerrivalen England gab es einen 5:3-Sieg. Doch der Ursprung liegt schon viele Jahre zurück. Bereits 1930 gab es die ersten Pläne in Südamerika. Uruguay und Brasilien gelten als Ursprungsländer. Und nun hat Futsal auch unsere Region erobert.

Der DFB stellte in seinem Masterplan im Jahre 2013 Futsal vor. „In den letzten beiden Jahren erfreut sich die etwas andere Art des Hallenfußballs immer mehr Beliebtheit“ so Dr. Peter Kiefer vom KFV. Doch die Regeln sind nicht ganz so einfach. Am vergangenen Sonntag schulte der Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. mehrere Schiedsrichter und Vereinsangehörige. Unter Ausarbeitung von Martin Kuhardt als Verantwortlicher vom Landesfußballverband MV und Daniel Läser (stellvertretender Vorsitzender KFV), der den rund 30 Teilnehmern dann die Regeln erläuterte, gab es eine erste Infoveranstaltung. Die Regeln sind umfangreich. Die wohl wichtigste ist das Spielgerät. Der Futsal-Ball hat die Größe vier und ist somit eine Nummer kleiner, als der eigentliche Fußball unter freiem Himmel. Des Weiteren darf er bei einer Fallhöhe von 2 Metern höchstens 65 cm hoch springen bzw. prallen. Es gibt in den Hallen feste Wechselzonen. Meistens werden diese durch Übergabe von Leibchen vollzogen.

Im Futsal soll die Technik klar im Vordergrund stehen. „Grätschen sind beim Futsal grundsätzlich verboten“, so Referent Läser weiter. Die Vier-Sekunden-Regel macht das Spiel zudem schnell. So haben die Spieler bei Spielfortsetzungen, also Einkick, Freistoß, Eckstoß oder auch Torabwurf nur vier Sekunden Zeit, um den Ball wieder ins Spiel zu bringen. Fouls werden zudem härter geahndet. Ab dem sechsten Foul gibt es zudem einen 10-Meter-Strafstoß für die gefoulte Mannschaft. Die Foulzählung kann jedoch je nach Spielzeit variieren. Zwei Schiedsrichter sorgen beim Fußball für den Überblick auf dem Parkett. Ein dritter zählt die Regelverstöße. Jeweils fünf Spieler einer Mannschaft versuchen die Futsalpartien für sich zu entscheiden.

Die Regeln sind umfangreich. Der KFV bietet jedoch seine Beratung an. Ab diesem Wochenende geht es bereits los. Im Nachwuchsbereich wird es stolze 32 Turniere im Kreisfußballverband geben. Ob in Dargun, Röbel oder auch Woldegk, die Jugendmannschaften werden nach dem kleinen Leder jagen. Interessierte sollten sich somit auf dem Weg machen. Denn Futsal ist in aller Munde. Dabei steht die Technik klar im Vordergrund.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© 2018 Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte e.V.