Dr. Peter Kiefer als Chef des KFV MSP sprach den Mitgliedern seinen Dank aus.

Kreisfußballverband eröffnet neue Saison

Reges Interesse herrschte am Freitag im Penzliner Bürgerhaus. Hier lud der Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte zur traditionellen Saisoneröffnung. Die insgesamt 52 anwesende Vereinsvertreter lauschten aufmerksam den Obleuten des KFV zu und hatten am Ende auch noch was zu sagen.

„Der KFV geht in die 10. Saison als eingetragener Verein.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende Dr. Peter Kiefer die Veranstaltung und sprach vorab den Vereinen sein Dank aus. In seiner Rede beglückwünschte er die Kreismeister, machte aber auch vor negativen Ereignissen keinen Halt. So kam es vermehrt zum Ende der Rückrunde zu vielen Spielabsagen. Die Gründe hierfür sind u.a. die schmale Kaderdecke der Vereine.

Positiv zu erwähnen ist weiterhin die Bereitschaft der Ehrenamtlichen. Ohne sie würde es nicht möglich sein, diesen flächenmäßig großen Kreis im Spielbetrieb abzusichern. Der Darguner Brauerei wurde ausdrücklich gedankt. Sie ist Namensgeber der Sommerrunde der Ü35-Herren und unterstützt auch sonst bei vielen Veranstaltungen.

Einen Termin sollten sich die Vereine rot in den Kalender eintragen. Am 31. Oktober findet der Tag der Bildung mit dem Schwerpunkt Datenschutz statt.

Bevor Edgar Zemke vom Breitensportausschuss an der Reihe war, erörterte Reinhard Wagenknecht vom Spielausschuss die Änderungen in der neuen Spielzeit. So gibt es im Pokal ab sofort die Möglichkeit, in der Verlängerung eine vierte Einwechslung zu tätigen. Die Spielverlegungen erfolgen ab sofort nur noch online, die Bespielbarkeit der Plätze wird ab sofort auch näher unter die Lupe genommen. Edgar Zemke dankte dem 1.FC Neubrandenburg 04. In der Ü35, Ü40 sowie Ü50-Klasse holten sie den Landesmeistertitel im Futsal. Die Ü50 sicherte sich im Winter gar den NOFV-Titel.

Eine große Schwierigkeit ist weiterhin die Ansetzung von Schiedsrichtern. 75 Prozent der Spiele mussten umbesetzt werden. Dabei hat sich der Umgang gebessert. Hier gibt es jedoch weiterhin Nachwuchsprobleme. „Hier müssen die Vereine mehr in der Pflicht genommen werden“, sprach Ebi Hoth als Obmann im Schiedsrichterwesen. Erfreulich ist dennoch, dass insgesamt fünf Schiedsrichter den Sprung zum Land geschafft haben. Diese Höherstufung ist ein toller Erfolg für den KFV.

Als Harald Callies das Wort übernahm herrschte aufmerksame Stille. Der Vorsitzende des Sportgerichts sprach zwar insgesamt von einem ruhigen Jahr, 12 Rückzüge von Mannschaften vom Spielbetrieb sind jedoch zu viel. 94 Sportgerichtsverfahren mussten in der Saison 2017/18 verhandelt werden. In der Fair-Play-Kategorie gab es viele positive Signale. Diverse Vereine wurden ausgezeichnet.

In der Diskussionsrunde wurde es dann ein wenig lauter. Der Landesfußballverband plant die Verschmelzung der KFV´s und somit die Auflösung der eigenständigen Kreisfußballverbände. Beim Verbandstag des LFV im Oktober in Linstow wird auch dieses Thema auf der Tagesordnung stehen. Hierzu gab es am Freitag gegensätzliche Meinungen. Den Vereinen wird die Möglichkeit gegeben, Stellung zu beziehen. Ein Schreiben wurde den Mannschaften bereits gesendet. Die neue Spielzeit steckt damit wie immer voller neuer Herausforderungen.

von Maik Werner (KFV MSP)

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